Orthopädie
Orthopädische Diagnostik
Die orthopädische Diagnostik beginnt mit einer klinischen Untersuchung des Bewegungsapparates und des Nervensystems. Ergänzend erfolgen bei Bedarf Kernspin-, Ultraschall-, Computertomogramm- oder Röntgenaufnahmen. Zur genauen Analyse der Wirbelsäulenstatik und der Rückenmuskulatur setzen wir die Dreidimensionale Rasterstereographie ein. In vielen Fällen untersuchen wir das zentrale und periphere Nervensystem mit einer neurophysiologischen Diagnostik.
 
Neurophysiologische Diagnostik
Viele Erkrankungen – innere Erkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates - gehen mit Störungen des Nervensystems einher. 
Bereits feine Veränderungen der sensiblen und motorischen Nerven (Empfindungs-, Bewegungsnerven), des Auges und des Gleichgewichtsorganes kann man heute mit neurophysiologischen Messungen im Frühstadium erkennen. Da die Messungen auch Alterungsprozessse des peripheren und zentralen Nervensystems erkennen lassen, können sie Teil einer Gesundheitsvorsorge (Check up) sein. 
Die Messung ist praktisch schmerzfrei. Zeitdauer zwischen 20 und 45 Minuten. Gemessen werden Nervenleitgeschwindigkeit, Muskelaktivität und evozierte Potentiale.
 
Prinzip der Evozierten Potentiale
Ein feiner Reiz wird gesetzt:
  • an der Hand oder am Fuß - sensibel evozierte Potentiale (SEP)
  • am Kopf - magnetische evozierte Potentiale (MEP)
  • am Ohr - akustisch evozierte Potentiale (AEP)
  • oder am Auge - visuell evozierte Potentiale (VEP)
Anschließend wird die die Reaktion des Gehirns (ZNS) gemessen. Hieraus lassen sich Rückschlüsse auf die Nervenrezeptoren, die Nervenleitgeschwindigkeit - im Rückenmark und im Gehirn - sowie die Reaktionsfähigkeit des Gehirns ziehen.
 
Wann sollte die Untersuchung durchgeführt werden?
  • Verdacht auf Nervenerkrankungen des Gehirns oder Rückenmarks
  • Ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine
  • Schmerzen der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • unklare Kopfschmerzen
  • Gleichgewichts- und Hörstörungen
  • Sehstörungen
  • Verdacht auf vorzeitige Alterungsprozesse der Nerven und des Gehirns
  • Muskelerkrankungen
  • Nerveneinklemmungen

3D Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse (Rasterstereographie)

Die 3-Dimensionale-Rasterstereographie dient in der Medizin der Analyse von Haltungsfehlern, Muskelverspannungen und strukturellen Wirbelsäulenveränderungen, zum Beispiel bei Skoliose oder Osteoporose. Das Verfahren wurde an der Universität Münster entwickelt und erlaubt eine auf Millimeter genaue Vermessung des Oberflächenreliefs des Rückens ohne Strahlenbelastung. Statische und dynamische Faktoren – zum Beispiel verstärkte Körperschwankungen und einseitige Überlastungsmuster – werden ebenfalls erfasst.


Das Gerät wird eingesetzt bei:
  • Muskel- und Haltungsasymmetrie
  • Bestimmung einer Beinlängendifferenz
  • Verdacht auf Skoliose und skoliotische Fehlhaltungen
  • Schmerzerkrankungen der Wirbelsäule / Nerven
  • Osteoporose
  • Gleichgewichtsstörungen

Kiefergelenke und Bissanlage
In Kooperation mit Zahnärzten können Muskelverspannungen, Muskelfehlbelastungen, Wirbel- und Beckenschiefstellungen in Abhängigkeit der Kiefergelenke und Bissanlage mit der 3D-Wirbelsäulenanalyse analysiert werden. Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Praxis und unter http://www.diers.de.

 

Orthopädie Check-up

Das Leben ist Bewegung. Bewegung ist Beanspruchung – und die braucht jedes Organ, sonst degeneriert es.

Das richtige Belastungs maß zu finden – je nach Alter, beruflicher Belastung, Trainings zu stand, aber auch je nach eventu el len Vorerkrankungen.

Auf alle Fragen in diesem Zusammenhang geben die westliche und chinesische Medizin nur Teilantworten – erst durch die Ver zahnung beider Medizinsysteme entsteht hier ein abgerundetes und komplexes Bild.

Aus der Kenntnis beider Systeme haben wir ein Check-up Programm entwickelt:

  • Mit Hilfe der westlichen Diagnostik wird der aktuelle Status der Muskulatur, der Sehnen, Knochen und des Nervensystems erstellt.
  • Mit der chinesischen Diagnostik lässt sich das für jeden Menschen typische energetische Muster der eigenen „Lebens energie QI“ erkennen. Diese Muster zeigen typische Veränderungen über die Jahre und lassen damit mögliche Potentiale (zum Beispiel im Sport) wie auch Gefahren (zum Beispiel Anfälligkeiten für bestimmt Krankheiten) erkennen, lange bevor sie körperlich manifest sind.

… besteht aus …

  • einer eingehenden Untersuchung des Bewegungsapparates
  • einer Erhebung der chinesischen Diagnostik
  • der Bestimmung der Haltung und Statik mit der 3D Wirbelsäulenanalyse und einer dynamischen Fuß- und Ganganalyse
  • der Messung von Nervensensibilität und Reaktionszeiten des Gehirns
  • der Ultraschall-Gefäßdiagnostik zur Bestimmung der Situation der Blutversorgung des Bewegungsapparates
  • der internistischen Untersuchung des Herz-Kreislauf systems (EKG, Belastungs-EKG)
  • Der Check up kann bei Bedarf ergänzt werden durch Röntgen- oder Kernspinaufnahmen, weiterer internistischer Diagnostik der inneren Organe sowie einer rheumatologischen Frühdiagnostik
Aus den Untersuchungsergebnissen wird ein individuelles Programm entwickelt mit Empfehlungen unter anderem zu …
  • Muskeltraining: Welche Sportart ist gut für mich, z.B. Joggen, Tennis, Golf?
  • Einer Ernährung / Diätetik nach chinesischen Erkennt nissen: Was sollte ich essen, was besser nicht?
  • Optimierung von Arbeits- und Freizeitverhalten.
  • Bei Bedarf auch zu Medikamenteneinnahmen und der Ergänzung bestimmter Vitamine und Spurenelemente.
Es ist nicht leicht, ein Verhalten zu ändern, das einem über die Jahre in Fleisch und Blut übergegangen ist. Doch die Bereitschaft zur Veränderung ist Voraussetzung und die genaue Umsetzung des Programms bringt die gewünschten Erfolge.
 

Testimonials

Sportverletzung
Eine Knöchelverstauchung beim Fußball. 6 Wochen Heilungszeit prophezeit. Mit Hilfe von bioelektrischer Behandlung war der Schmerz nach 2 Tagen vorbei. Nicht schlecht... und Danke... GB