Akupunktur und Chinesische Medizin

Kurzbeschreibung des Ablaufs

Nach einer ausführlichen schulmedizinischen und chinesischen Diagnostik wird ein Behandlungsplan erstellt, in dem chinesische und westliche Therapiemaßnahmen kombiniert werden können. Die Behandlung nach der Chinesischen Medizin beinhaltet:

  • Akupunktur
  • Moxibustion, Schröpftherapie
  • Chinesische Phytotherapie
  • Chinesische Ernährungstherapie

Behandlungsplan

Der individuelle Behandlungsplan wird mit dem Patienten besprochen. Es folgen je nach Krankheitsbild und Dauer der Erkrankung 2 – 15 Therapiesitzungen, meist 2 Sitzungen in der Woche. Die Therapie wird mit einem Abschlussgespräch mit Hinweisen für die weitere Lebensführung (unter anderem Ernährung, Sport) beendet.

Nachheilungszeit

Nach der Behandlung schließt sich ähnlich wie nach einem chirurgischen Eingriff eine Nachheilungszeit an, in der das Gewebe weiter regeniert. Diese Nachheilungszeit dauert in der Regel 4 Wochen bis 4 Monate. In dieser Zeit bessert sich die Erkrankung bis zur möglichen vollständigen Ausheilung gerade - das gilt gerade auch für jahrelange, chronische Erkrankungen.

Nach ca. 3 Monaten sowie einem Jahr kontrollieren wir den endgültigen Therapieerfolg.

 

Akupunktur

Die Körperakupunktur ist eine der ältesten Behandlungsverfahren der Menschheit. Gemeinsam mit der Chinesischen Arzneikräutertherapie und der Chinesischen Diätetik gehört sie zu den tragenden Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Bei einer Akupunkturbehandlung werden feine Akupunktur-Einmalnadeln an speziell ausgewählten Akupunkturpunkte gesetzt. Diese Punkte - 361 insgesamt - liegen auf Energiebahnen, den so genannten Meridianen. Dort verläuft die Lebensenergie "Qi ". Sie zirkuliert im gesamten Körper.
 Krankheit wird als eine Störung dieses "Qi-Flusses" definiert. Das Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung des harmonischen Energieflusses auf den Energiebahnen.

Jeder Mensch verfügt dabei über ein individuelles energetisches Muster. Eine spezielle Diagnostik erfasst dieses Muster sowie die eventuell vorliegenden Störungen und Blockaden. Ergänzende Diagnoseinstrumente sind die Zungen- und Pulsdiagnostik.


Die Moxabehandlung

 

Bei der als Moxibustion bezeichneten Methode werden die Akupunkturnadeln oder Akupunkturpunkt erhitzt. Die Nadel leitet die Hitze in die Tiefe des Gewebes. Dadurch verbessert sich die Durchblutung und bestimmte Zellhormone werden stimuliert (TGF beta). Wir setzen die Moxatherapie zusätzlich zur Akupunktur bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei inneren Erkrankungen ein.

Schröpfen

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Angewandt wird die Schröpftherapie vor allem bei Schulter-Nackenschmerzen und Kreu

zschmerz, meist in Kombination mit der Akupuntur. In den Schröpfgläsern entsteht ein Vakuum, das einen Saugdruck auf die Haut ausübt. So soll das Qi (die Lebensenergie) bei Verspannungen und Entzündungen der Muskeln, Sehnen und auch inneren Organen wieder in Bewegung gebracht werden. Patienten empfinden eine Schröpftherapie – besonders eine Schröpfmassage mit ätherischen Ölen – als sehr angenehm.

 

Neuroakupunktur bei Nervenentzündungen

Die Neuroakupunktur haben wir in den 90iger Jahren entwickelt, sie wird inzwischen von über 1000 Ärzten in Deutschland erfolgrreich eingesetzt. Die Neuroakupunktur ist eine besonders wirksame Methode zur Behandlung von Nervenrentzündungen (Ischialgie, Radikulitis), die oft durch Bandscheibenerkrankungen verursacht werden. Die Neuroakupunktur beschleunigt den Heilungsprozess und oft läßt sich eine Bandscheibenoperation vermeiden.

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur basiert auf dem Konzept, dass sich der gesamte Körper in der Ohrmuschel abbildet. Über diese Projektionszonen kann der gesamte

Körper mit all seinen Funktionen behandelt werden. Bei der Erkrankung eines Organs verändert der entsprechende Punkt an der Ohrmuschel seine Eigenschaften und ist für den Arzt durch feine Untersuchungstechniken am Ohres auffindbar.

 Die Ohrakupunktur wird bei Suchterkrankungen (z.B. Nikotin- und Esssucht) und bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates zusätzlich eingesetzt.

 

Laserakupunktur

Mit der Laserakupunktur lassen sich Akupunkturpunkte oder Hautareale ohne Nadelstiche stimulieren. Dabei hat der Laser eine anregende Wirkung auf verschieden Zellfunktionen, die z.B. für die Regeneration und Immunabwehr wichtig sind. Die völlig schmerzfreie Behandlung mit einem Low Level Laser, ist besonders für Kinder und ängstliche Patienten mit Nadelphobie geeignet. Spezielle Indikationen für die Laserakupunktur sind Hauterkrankungen und kosmetischen Behandlungen.

 

Links:

wikipedia Forschungsgruppe Akupunktur und Chinesische Medizin

wikipedia GERAC Studien  

 

 

 

 

 

Testimonials

Overuse syndrom des Knies, Sportmedizin
Danke für die Behandlung und Vorbereitung meines Knies für den Marathon– der erste Marathon nach 3 Jahren.  Aber jetzt „läuft“ es wieder WE