Akupunktur bei Infektanfälligkeit, Abwehrschwäche, Erkältung, Chronische InfektanfälligkeitTreten öfters pro Jahr Infekte verschiedener Organe auf, spricht man von chronischer Infektanfälligkeit. Am häufigsten betroffen sind die Atemwege mit Nase, Rachen und Bronchien, wobei die Atemwege entweder austrocknen oder verschleimen. Aus chinesischer Sicht handelt es sich bei Infektanfälligkeit um eine Schwäche der Abwehrenergie, des Wei Qi, was den Erregern ermöglicht, von außen mit der Zeit in die Tiefe des Körpers einzudringen. Dies führt dann zu kaltem oder heißem Schleim in der Lunge. Antibiotika helfen zwar meist kurzfristig, aber sie schließen nach chinesischer Auffassung die Kälte im Körper ein. Hieraus erklärt sich die zunehmende Anfälligkeit für die nächste Erkältung. 10–15 Akupunkturbehandlungen sind erforderlich, die bei schweren Verläufen eventuell zu wiederholen sind. Wichtig ist der Einsatz von chinesischen Arzneikräutern. Chronische Infektanfälligkeit Patientenbeispiel aus der Praxis Düsseldorf für Akupunktur und integrierte Medizin Düsseldorf, Dr. G. Böwing Anamnese: Seit Eintritt ins Berufsleben leidet Frau K., eine 35-jährige Juristin, unter chronischen, meist fieberhaften Infekten – Halsschmerzen mit Mandelentzündungen, dazu Blasenentzündungen und lästige teigige Hautunreinheiten. Am schlimmsten aber sind die immer wiederkehrenden Bronchitiden mit chronischem Husten, der die Patientin jedes Mal auch unter Antibiotikatherapie über Monate quält. Diagnose: Allgemeine Wei-Qi-Schwäche mit heißem Schleim in der Lunge ist hier das chinesische Syndrom. Zur Lunge gehört hier auch die Haut und eine Schleimbildung führt somit sowohl zur Bronchitis wie auch zu Hautunreinheiten. Therapie: 12 Akupunktursitzungen mit abwehrstärkenden Punkten wie dem Punkt Dickdarm 11 sowie der chinesischen Arzneikräuterrezeptur »Jade Windschutz Pulver« beenden die Infektanfälligkeit. Seit zwei Jahren ist die Patientin vollständig beschwerdefrei.
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