Cluster Kopfschmerzen – NSM-Therapie hilft ohne Medikamente

Cluster Kopfschmerzen gehören zu den sogenannten trigeminoautonomen Kopfschmerzerkrankungen (TAK). Sie gelten als wahrscheinlich schwerste Schmerzerkrankung des Menschen. Symptome sind anfallsartige stärkste einseitige Schmerzen hinter dem Auge und im Kiefer- und Stirnbereich. Auslöser des Clusterkopfschmerz sind bisher nicht sicher identifziert, in Frage kommen Schädeltraumen, Zahn-, Kieferoperationen. Der Schmerzen treten anfallsartig auf und dauern ohne Therapie meist 90-180 Minuten. Es existiert eine Häufung im Frühjahr und Herbst. Die Akuttherapie besteht in der Gabe von Triptanen,  zur vorbeugenden (porphylaktischen) Therapie wird meist Verapamil eingenommen. Da diese Medikamente bei Clusterkopfschmerzen in hoher Dosierung eingenommen werden müssen haben Patienten oft mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Deshalb sucht man dringend nach nicht-medikamentösen Therapieverfahren mit der Frage: “Was hilft bei Cluster Kopfschmerz nachhaltig ohne Medikamente?”  Die Akupunktur wie auch die Homöopathie haben sich nicht bewährt. Neuere invasive Operationsverfahren wie die Elektrostimulation des Ganglion Sphenopalatineums (SPG Stimulation, ATI) oder die Elektrostimulation  des Occipitalis Major (OCS) werden unterschiedlich bewertet. Eine grundlegend andere Therapie bei Clusterkopfschmerz stellt die nicht invasive NSM-Neurostimulation (NSM-Therapie) dar. Sie  basiert auf der Modifikation zellulärer elektrischer Felder.  Die NSM-Therapie wurde von Prof. Molsberger in Düsseldorf  in dieser Praxis vor mehr als 5 Jahren erstmalig bei Clusterkopfschmerzen ein gesetzt und bis heute fortlaufend weiterentwickelt.  Als Kopfschmerzzentrum kooperieren wir u.a. mit der Kopfschmerzklinik Königstein und dem Westdeutschen Kopfschmerzzentrum, Essen sowie den großen Selbsthilfe Patientengruppen (CK-Wissen, CK-Forum). Bis heute haben wir  über 130 Patienten mit episodischem / chronischem Clusterkopfschmerz behandelt. Das Einszugsgebiet erstreckt sich über den gesamten europäischen Raum.   

Inhalt

  • Video Fallbeispiel zur NSM-Stimulation bei Cluster Kopfschmerzen
  • Symptome bei Cluster Kopfschmerz, Unterschied Migräne
  • Ursache des Cluster Kopfschmerz
  • Diagnose Cluster Kopfschmerz
  • Medikamentöse Therapie des Cluster Kopfschmerzes
  • Nicht medikamentöse, operative Therapie bei Cluster Kopfschmerz
  • NSM-Therapie bei Cluster Kopfschmerzen
  • Vier weitere Video Fallbeispiele bei Cluster Kopfschmerzen
  • Zwölft Patientenberichte aus unserem Kopfschmerzzentrum in Düsseldorf zur Therapie des chronischen und episodischen Clusterkopfschmerzes
  • Therapiekosten
  • Literatur


Typische Symptome des Clusterkopfschmerz sind:

  • streng einseitige, heftigste Kopfschmerzattacken
  • Sitz des Hauptschmerzpunktes: im Bereich des Auges oder der Schläfe
  • Attackendauer: zwischen 15 (mit Medikamenten) – 180 Minuten (ohne Medikamente)
  • Auftreten häufig meist ein – bis mehrmals/ Nacht
  • immer in Kombination mit mindestens einer Begleiterscheinung (Augentränen, Schwellung der Nasenschleimhaut, Nasenlaufen, Augenlidschwellung, Völlegefühl im Ohr, Schwitzen oder Rötung von Stirn oder Gesicht)
  • Episodischer Cluster bei ca. 90% der Patienten: gehäuftes Auftreten in Frühjahr und Herbst (in “Clustern”)
  • Chronische Cluster bei ca. 10% der Patienten: Clusterattacken über mehr als 11 Monate / Jahr

Die einzelnen Attacken können typischerweise durch Nitroglycerin, Alkohol oder Histamin provoziert und ausgelöst werden.

Unterschied zur Migräne

Während Migränepatienten im akuten Migräne-Anfall eher die Ruhe suchen und sich häufig in abgedunkelte Räume und ins Bett zurückziehen, ist der Betroffene beim Clusterkopfschmerz motorisch unruhig und geht ständig umher. Hierbei wird der Kopf stark wippend bewegt. Patienten schlagen auch gegen den Kopf, um den Schmerz abzulenken.

Ursache Cluster Kopfschmerzen

Die Ursache für den Clusterkopfschmerz ist bis heute nicht geklärt. In bildgebenden Verfahren (Positronenemmissionstomographie) hat man während der Attacke eine Zunahme des regionalen Blutflusses im Gehirn festgestellt. Deshalb geht man davon aus, dass die Regulationsmechanismen im Hypothalamus eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Clusterkopfschmerzen darstellen. Immer wieder berichten Patienten das Cluster Kopfschmerzen nach Zahn- oder Kieferoperationen sowie nach Unfällen mit Beteiligung des Kopfes erstmalig auftreten.

Diagnose Cluster Kopfschmerzen

Wie auch bei allen anderen primären Kopfschmerzformen wird die Diagnose beim Clusterkopfschmerz rein klinisch nach den typischen Symptomen gestellt. Immer wieder wird jedoch von Fällen berichtet wird, in denen ein trigeminoautonomer Kopfschmerz durch andere Erkrankungen des Gehirns ausgelöst wird (am häufigsten durch Tumore der Hypophyse). Deswegen ist es, anders als beim Spannungskopfschmerz oder der Migräne wichtig, bei Erstdiagnose eine weiterführende Diagnostik mit einem bildgebenden Verfahren zum Ausschluss anderer Erkrankungen durchzuführen.

Medikamentöse Therapie des Cluster Kopfschmerzes

Viele der üblichen Schmerzmittel sind bei der Therapie der Clusterkopfschmerzen unwirksam. Deshalb haben die Patienten in den meisten Fällen eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Eine häufig effektive Form der Attackenbekämpfung ist die sofortige Inhalation von 100%-igem Sauerstoff über eine Gesichtsmaske. Die medikamentöse Akuttherapie im Anfall besteht in der Gabe von schnellwirksamen Triptanen (z.B. AscoTop (Zolmitriptan) Nasenspray, Injektion (Sumatriptan Injektions Pen) ). Zur Vorbeugung / Porphylaxe wird meist  Verapamil, welches eigentlich ein Medikament bei Herzrhythmusstörungen ist, in Dosierungen von 240 bis zu 1200 mg / Tag eingesetzt. Weitere vorbeugende Medikamente sind Lithium und Topiramat. Häufig versucht man Clusterepisoden durch Cortisongabe über mehrere Wochen in absteigender Dosierung zu beenden. So kommt es nicht selten vor, dass die Betroffenen nicht nur vom Clusterkopfschmerz selber, sondern auch von den Nebenwirkungen der sehr starken Medikamente beeinträchtigt sind. Studien zu dem monoklonalen Antikörper Calcitonin gene-related peptide (CGRP) bei Clusterkopfschmerz laufen noch, wobei  CGRP in der Migräneprophylaxe sehr gute Ergebnisse zeigt und man auf entsprechende Ergebnisse beim Clusterkopfschmerz hofft.

Nicht medikamentöse, operative Therapie bei Cluster Kopfschmerz

Die Akupunktur wie auch die Homöopathie haben sich nicht bewährt. Nur bei wirkungslosigkeit der oben genannten medikamentösen Therapie werden invasive Operationsverfahren wie die Elektrostimulation des Ganglion Sphenopalatineums (SPG Stimulation, ATI) oder die Elektrostimulation  des Occipitalis Major (OCS) als letztes Mittel “ultima ratio” eingesetzt. Hierbei gibt es Studien wie auch Patientenberichte, dass die SPG oder OCS Stimulation zu einer Verminderung der Anfallsstärke und Frequenz geführt hat. Allerdings berichten auch Patienten über eine Wirkungslosigkeit der Therapie oder nur eine zeitlich begrenzte Wirkung. Beide Operationsverfahren sind von Komplikationen belastet. So kann es vorkommen, dass die Stimulationssonden sich lockern und so das Zielgewebe nicht mehr erreichen. 

Eine grundlegend andere Therapie bei Clusterkopfschmerz stellt die nicht invasive NSM-Neurostimulation (NSM-Therapie) dar. Sie  basiert auf der Modifikation zellulärer elektrischer Felder. Solche Felder treten insbesondere zwischen den Epthelschichten auf und werden als Transepitheliale Potentiale bezeichnet (TEP). Solche “TEPs” sind für die Wundheilung, als das Zusammenspiel von Entzündung und Regeneration von grundlegender Bedeutung. Die NSM-Therpie nutzt diese neue Erkenntnis und stellt eine computergesteuerte Stimulation im Bereich dieser TEPs dar. Patientenbeispiele aus unserer Praxis zeigen, dass die Wirksamkeit der NSM-Therapie schneller, anhaltender und nebenwirkungsärmer ist, als alle uns bekannten bisherigen Therapieverfahren.

NSM-Therapie bei Cluster Kopfschmerzen

Vorneweg:  auch wir können nicht jedem Clusterkopfschmerzpatienten helfen. So gern wir dies bei dieser schweren Erkrankung täten. Wir arbeiten  fortlaufend an der Verbesserung der Therapie und die Therapieerfolge zeigen dies. Aktuell sehen wir die besten Erfolge bei Clusterkopfschmerz mit der NSM-Therapie, wenn ca. 4 Sitzungen in einem Zeitraum von 1-3 Wochen durchgeführt werden. Dies ist wichtig für die Patienten, die von weither anreisen und für ein oder zwei Wochen in Düsseldorf bleiben wollen. Innerhalb dieses Zeitraumes beobachten die Patienten eine Abnahme der Schmerzstärke (“der Schmerz ist nicht mehr vernichtend”), anschliessend eine Reduktion der Anfallshäufigkeit und ein verbessertes Ansprechen auf Medikamente und Sauerstoff. Anschließend erleben die Patienten kopfschmerzfreie Tage, die dann meist im Verlauf der Therapie in ihrer Häufigkeit zunehmen.

Bei Episodikern mit Cluster Kopfschmerz reichen meist 2 – 6 Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation. Bei Chronikern mit Clusterkopfschmerz können in Abhängigkeit von der Stärke, Dauer und der bisherigen medikamentösen Behandlung auch mehr Sitzungen erforderlich sein (4- 8 Sitzungen). Nach der letzen NSM-Therapie beobachtet man eine weiter zunehmende Beschwerdebesserung im Sinne einer Nachheilung. Unerwünschte Wirkungen, außer einer vorübergehenden Müdigkeit wurden bei der Therapie des Clusterkopfschmerz nicht beobachtet.

Prophylaxe und Langzeitergebnisse bei Therapie des Cluster Kopfschmerz mit der NSM-Neurostimulation

Inzwischen setzen wir die NSM-Neurostimulation auch zur Prophylaxe des Clusterkopfschmerz kurz vor dem erwarteten Beginn einer Episode ein (siehe letztes Fallbeispiel “Prophylaxe”). Weiterhin haben wir bei vielen Episodikern mit Clusterkopfschmerz beobachten können, dass die Episoden nach einer NSM-Neurostimulation weniger schwer sind, seltener auftreten, oder ganz ausbleiben. Auch bei Chroniker sehen wir nach der NSM-Therapie lange Zeiten der Beschwerdefreiheit (Remissionsphasen) – siehe die Videotestimonials. Tendenziell können wir durch die NSM-Stimulation erreichen, dass ein sekundärer chronischer Cluster-Kopfschmerz, sich wieder zurückentwickelt in einen episodischen Clusterkopfschmerz mit dann zunehmend langen Pausen zwischen den Episioden.

Ergebniskontrolle, Patientenkontakt, Fallbeispiele des Cluster Kopfschmerz bei Therapie mit der NSM-Neurostimulation 

Von allen Patienten mit Clusterkopfschmerz führen wir vor und nach der NSM-Neurostimulation Kopfschmerztagebücher. Hierzu stehen wir mit den Patienten auch nach der Behandlung in laufendem Kontakt. So können wir die Therapieerfolge bei Clusterkopfschmerz langfristig kontrollieren und die NSM-Therapie weiter verbessern. Viele unserer Patienten möchten Ihre Erfahrung anderen Patienten mit Clusterkopfschmerz mitteilen. Dazu veröffentlichen wir aktuelle Fallbeispiele, Krankengeschichten und Kopfschmerz-Verlaufskurven, zum Teil auch Videoclips der mit der NSM-Therapie behandelten Patienten, zumeist mit Angabe der email Adresse des Patienten.

Vier weitere Video Fallbeispiele bei Cluster Kopfschmerzen


 




 


Patientenberichte – Therapie der Cluster Kopfschmerzen mit der NSM-Neurostimulation


Patient mit chronischem Clusterkopfschmerz

“Kurz zu meiner Geschichte: chronischer Clusterkopfschmerz seit 2012 mit 3-4 Attacken pro Tag Stärke 10. Sauerstoff half mir nach einiger Zeit nicht mehr. Mehrere Male Triptan Abusus. Verapamil konnte ich nicht so hoch dosieren, dass es mir helfen konnte, da ich Herzprobleme habe. Das einzige was mir ein paar schmerzfreie Wochen im Jahr ohne Cluster Kopfschmerz bescherte war Cortison. Nun zur NSM-Neurostimulation: Erst einmal meinen ganz speziellen und herzlichen Dank an Friedrich Cck für seine ganze Arbeit und dass er mich auf die Behandlung mit der NSM-Neurostimulation aufmerksam gemacht hat. Ich hatte nun 4 Sitzungen und der Cluster Kopfschmerz ist nahezu weg! Ich hatte z.B. 5 Tage komplett Ruhe vom Cluster Kopfschmerz, gefolgt von 3 Tagen mit jeweils einem Mini-Anfall der Stärke 2-3. Jetzt bin ich auch gerade wieder seit 3 Tagen vollständig schmerzfrei. Die Nächte schlafe ich schon seit der ersten NSM-Neurostimlation durch.

Wenn sich der Cluster Kopfschmerz meldet, dann in erträglicher Form und er ist ohne Medikamente auszuhalten. Keine Prophylaxe! Keine Medis mehr für den Cluster Kopfschmerz! Es scheint als würde sich das Ergebnis noch verbessern. Absolut schmerzfreie Intervalle gefolgt von einigen Tagen mit Cluster Kopfschmerz in immer weiter abnehmender Intensität. Lebensfreude kehrt langsam zurück und ich denke manchmal: ist das nur ein Traum? Ich hab durch die NSM-Neurostimulation trotz Cluster Kopfschmerz ein neues Leben geschenkt bekommen und dafür bin ich unendlich dankbar. Ps: Prof. Molsberger und sein Team sind einfach nur klasse. Ich hab noch nie erlebt, dass sich so um einen gekümmert wird, auch nach der Behandlung mit der NSM-Neurostimulation.”  (email: [email protected]


Chronische Cluster Kopfschmerzen

“Ich bin  32 Jahre alt und leide seit 1998 an Cluster Kopfschmerz. Damals chronischer Verlauf, danach episodischer Cluster Kopfschmerz, seit 2013 wieder chronischer Verlauf. Im Oktober 2014 habe ich im Internet über die NSM-Neurostimulation für Cluster Kopfschmerz bei Prof. Dr. Molsberger gelesen. Am selben Tag habe ich dort angerufen und kurzfristig einen Termin erhalten. Da ich zu der damaligen Zeit wegen meines Cluster Kopfschmerz in einer sehr schlechten Verfassung (sowohl psychisch als auch körperlich) war und die Medikamente nicht mehr geholfen haben, war es das Beste was mir passieren konnte. Nach der ersten NSM-Neurostimulation war ich ganze 5 Wochen schmerzfrei. Der Clusterkopfschmerz kam danach zwar wieder, aber durch die Fortsetzung der NSM-Neurostimulation bin ich seit dem 24.02.2015 wieder komplett attackenfrei und habe keinerlei Cluster Kopfschmerz mehr.

Ich habe wieder Lebensfreude und Lebenslust. Seit der NSM-Neurostimulation habe ich keine große Angst mehr vor dem Cluster Kopfschmerz und muss die Episoden nicht mehr so fürchten.

Die Praxis von Prof. Dr. Molsberger kann ich qua hoher fachlicher, kommunikativer und sozialer Kompetenz absolut weiter empfehlen. Das ganze Team hat ein großes Einfühlungsvermögen. Ich als Patientin fühle mich dort einfach bestens aufgehoben und als Mensch verstanden. Durch die persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre kann ich mit 100% iger Sicherheit sagen, dass jeder Patient nach einem Besuch dort, dasselbe sagen wird. Die Lebensqualität, die ich jetzt habe, kann ich nicht in Worte fassen. Ich fühle große Dankbarkeit.” (email Kontakt auf Anfrage in der Praxis).


 Chronischer Clusterkopfschmerz

“Mein Name ist Patric Schneider ich bin 50 Jahre alt, und leide seit 7 Jahren an chronischem Cluster Kopfschmerz. Im Laufe dieser Zeit versuchte ich O2, Toparimat, Verapamil, mehrere Triptane, wie Sumatriptan, Zolamitriptan etc. Nichts brachte befriedigende Ergebnisse. Cortisonstöße und Nervenblockaden verschafften mir etwas Ruhe. Während meiner Diagnosen-Odyssee ließ ich mir auf meiner Clusterseite, Oberkiefer links, 4 Zähne entfernen. Zu dieser Zeit hatte ich wöchentlich ohne Anfallspausen 4-6 Attacken mit Cluster Kopfschmerz in der Schmerzstärke 5-7. Im Januar 2014 ließ ich einen Kieferaufbau vornehmen, worauf die Attacken des Cluster Kopfschmerz auf bis zu 10 am Tag anstiegen, an Schlafen oder ein normales Leben war nicht zu denken. Auf Grund der Schmerzstärke wurde ich mit Verdacht auf Hirninfarkt eingeliefert. Mehrere Klinikaufenthalte folgten.
In meiner Not las ich im CK-Forum von Prof. Dr. Molsberger und der NSM-Neurostimulation. 2 Wochen später konnte dort behandelt werden. Nach insgesamt 4 Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation kann ich sagen, dass die Attackenhäufigkeit und die Schmerzstärke des Cluster Kopfschmerz um 60-70% abgenommen hat. Vor der NSM-Neurostimulation konnte ich nur noch max. 3 Stunden am Tag arbeiten und manchmal nicht mal diese, jetzt arbeite ich wieder 12 Stunden. Ich benütze seit der ersten NSM-Neurostimulation keine Triptane mehr. Mir geht es von Tag zu Tag besser und ich bin froher Hoffnung, dass der Cluster Kopfschmerz nach 2 weiteren Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation ganz verschwindet. In jedem Fall bin ich Prof. Dr. Molsberger und seinem ganzen Team mehr als dankbar. Vielen Dank auch an Friedrich CK, ohne welchen ich nie die notwendige Info erhalten hätte.” [email protected]

Chronischer Cluster Kopfschmerz

Männlich, 49 Jahre, Cluster Kopfschmerz seit ca. 20 Jahren, anfangs episodisch, seit Anfang 2012 chronisch ohne Unterbrechung. Verapamil 240 – 360mg, beim Cluster Kopfschmerz – Anfall akut Sumatriptan 50 Tbl., Spritzampulle bei der Arbeit. Aktuell Naproxen 500 tgl.,. Aktuell 2 Attacken/ Tag, Dauer der Attacke ohne Behandlung ca. 2 Stunden, vernichtender Cluster Kopfschmerz der Stärke 10. 4 Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation innerhalb von 12 Tagen. Seitdem anhaltend beschwerdefrei.

Verlauf Cluster Kopfschmerz Patient LJ

Cluster Kopfschmerz: Häufigkeit und Intensität der Attacken im Behandlungsverlauf


 Patientin, 37 Jahre alt, episodischen Clusterkopfschmerz

Ich leide seit 20 Jahren an episodischem Clusterkopfschmerz, welcher seit den letzten drei Jahren an Intensität und Dauer zugenommen hat. Vor der NSM-Neurostimulation hatte ich in der Nacht zwischen 6 – 8 Attacken mit Cluster Kopfschmerz und einer Intensität von Stufe 3 – 8. Hier konnte von Schlaf keine Rede mehr sein, da man stündlich an der Sauerstoffflasche hing. Eine Sumatriptaninjektion hat mir auch maximal 1,5 – 3 Stunden Schlaf am Stück eingebracht. Alle anderen Behandlungen wie Verapamil und auch ein Cortisonstoß hatten nicht die gewünschte Wirkung. Dann bin ich im CK-Wissen Forum auf die NSM-Neurostimulation bei Cluster Kopfschmerz aufmerksam geworden und habe diese sofort gemacht. Nach insgesamt 4 Behandlungen kann ich sagen, dass die Therapie mit der NSM-Neurostimulation die wirkungsvollste ist.

Mein Clusterkopfschmerz ist bis auf ein paar kleine nächtliche Attacken von sehr geringer Intensität (3 Minuten Sauerstoff und der Schmerz ist weg) fast komplett verschwunden. Mir geht es auch von Tag zu Tag besser. Ich kann nur jedem empfehlen die NSM-Neurostimulation bei Cluster Kopfschmerz auszuprobieren, da die NSM-Neurostimulation momentan nach meiner Erfahrung das Beste gegen den Clusterkopfschmerz ist und dass man keine extremen Nebenwirkungen wie bei einer herkömmlichen Behandlung hat (habe schon einiges ausprobiert). Wer Fragen hat, kann  mich gerne unter folgender Email anschreiben [email protected].


Patient, chronischer Cluster Kopfschmerz mit kontinuierlichem Grundschmerz und Attacken 

„Ich bin 69 Jahre alt, und leide seit 20 Jahren unter Clusterkopfschmerz. Ein Grundschmerz in der Stärke 4-5 ist ständig vorhanden, dazu kommen 3-5 Attacken im Monat mit Stärke 7-8. Alle Versuche mit unterschiedlichen Therapien des Cluster Kopfschmerz blieben erfolglos. Nach 4 Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation von Februar 2014 bis März 2014 war danach der Dauerschmerz und die Attacken für 9 Wochen vollkommen weg, ein tolles Erlebnis wie neu geboren. Dann war alles wie früher wieder da, nach 3 weiteren Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation bin ich wieder vollständig beschwerdefrei und habe keinen Cluster Kopfschmerz mehr. Vielen Dank Prof. Molsberger.“  [email protected]

Verlauf Clusterkopfschmerz Patient HW NSM-Neurostimulation

Clusterkopfschmerz: Häufigkeit und Intensität der Attacken im Behandlungsverlauf

Update 1.3.2015: Der Patient kommt alle 3 Monaten zu 1-3 Behandlungen und ist darunter seit 1,5 Jahren beschwerdefrei.


Patient 2, chronischer Clusterkopfschmerz

“Ich leide seit 1976 unter Clusterkopfschmerz. Seit 2001 ist der Cluster Kopfschmerz chronisch mit täglich 3-8 Attacken. Alle bisherigen Therapieversuche blieben, mit Ausnahme von BOL, leider ohne Erfolg. Nach fünf Behandlungen mit der neuen Therapie, der NSM-Neurostimulation, ist sowohl die Anzahl als auch die Intensität der Clusterkopfschmerz – Attacken deutlich zurückgegangen. Ab und zu merke ich, dass sich der Clusterkopfschmerz noch ankündigt, dabei bleibt es aber auch. Dies wird aber auch weniger und zwar so deutlich, dass ich mittlerweile keine Akutmedikation für den Cluster Kopfschmerz mehr benötige. Für Rückfragen stehe ich gerne unter [email protected] zur Verfügung.“

Verlauf Patient 2: 45 J, chronischer Cluster Kopfschmerz seit > 20 Jahren, Attacken 3/ Tag, Stärke 8. Über die Jahre selten 3-5 schmerzfreie Tage. Medikamente Sauerstoff, bis vor 2 Jahren auch Imigran Injekt. Anzahl aufgesuchter Ärzte 10. Schulnote bisherige Therapie 6. Schulnote NSM-Neurostimulation 1. Beschwerdefrei bis auf gelegentlich kleine Residualattacken, Schmerzstärke 1-2, Dauer 5 Minuten.

Verlauf Cluster Kopfschmerz Patient 2 NSM-Neurostimulation

Cluster Kopfschmerz: Häufigkeit und Intensität der Attacken im Behandlungsverlauf


Patient 3, episodischer Cluster Kopfschmerz:

„NSM-Neurostimulation hat meine Episode im Verlauf günstig beeinflusst.

Nach den Sitzungen haben sich Attackenzahl und Schmerzstärke des Clusterkopfschmerz reduziert, und sind nach der vierten Behandlung mit der NSM-Neurostimulation verschwunden und bis heute ausgeblieben. Die Behandlung selbst war für mich sehr gut verträglich und nebenwirkungsfrei. Ich würde die NSM-Neurostimulation bei Cluster Kopfschmerz in jedem Fall wieder versuchen. Email: [email protected]“.

Verlauf Patient 3: 43 J, Episodischer Cluster Kopfschmerz seit 12 Jahren, letzte Episode seit 4 Monaten, Attacken 3/ Tag, Stärke 8. Medikamente Isoptin,Topamax, Imigran, Novotriptan. Bisher 10 verschiedene Ärzte aufgesucht. Nach 4 Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation anhaltend beschwerdefrei. Schulnote für die NSM-Neurostimulation bei Cluster Kopfschmerz  „1“.

Update 2.4.2015: Nach der NSM-Neurostimualtion ist der Patient 2 Jahre beschwerdefrei, die längste attackenfreie Zeit, seit Beginn seines episodischen Clusterskopfschmerz.

Verlauf Clusterkopfschmerz Patient 3 NSM-Neurostimulation

Clusterkopfschmerz: Häufigkeit und Intensität der Attacken im Behandlungsverlauf


Patient 4, episodischer Clusterkopfschmerz:

“2008 war bei mir das Bing-Horton-Syndrom diagnostiziert worden, ein extremer „Cluster Kopfschmerz“, der in unregelmäßigen Abständen nahezu unerträgliche Gesichtsschmerz-Attacken mit sich bringt. Bis Januar 2012 litt ich täglich, teils mehrmals, an diesen unerträglichen Schmerzanfällen des Clusterkopfschmerz. Verschiedene Therapien sind alle fehlgeschlagen. So suchte ich Professor Molsberger auf, der die neue, von ihm entwickelte NSM-Neurostimulation als Therapieversuch bei meinem Cluster Kopfschmerz vorschlug. Erstaunlicherweise ließen bereits mit der ersten NSM-Neurostimulation die Schmerzattacken nach. Insgesamt waren zwei Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation erforderlich. Ich hoffe, dass meine Erfahrung auch für andere Patienten, die an dieser schwer therapierbaren Erkrankung des Cluster Kopfschmerz leiden, Anlass zur Hoffnung ist. Für Rückfragen von „Leidensgenossen“ stehe ich gerne zur Verfügung: [email protected] . Elmar Schneider, Ratingen”

Verlauf Patient 4: 56 J, Episodisch seit 10 Jahren, letzte Episode seit 6 Wochen , Attacken 1 / Tag, Stärke 8. Medikamente Imigran. Anzahl aufgesuchter Ärzte 4. Schulnote bisherige Therapie 4. Schulnote NSM-Neurostimulation  1.

Update 1.9.2014: Patient ist anhaltend beschwerdefrei.

Verlauf Cluster Kopfschmerz Patient 4 NSM-Neurostimulation

Cluster Kopfschmerz: Häufigkeit und Intensität der Attacken im Behandlungsverlauf


Patient 5, episodischer Cluster Kopfschmerz

“Seit 11 Jahren leide ich an episodischem Clusterkopfschmerz. Die Clusterkopfschmerz – Perioden treten regelmäßig alle 2 Jahre mit einer ungefähren Dauer von 3 Monaten auf. Die aktuelle Periode des Clusterkopfschmerz begann am 12.10.13. Durch Zufall bin ich im Internet auf die NSM-Neurostimulation bei Cluster Kopfschmerz von Prof. Dr. med. Molsberger aufmerksam geworden und habe kurzfristig einen Termin bei ihm vereinbart. Am 29.10.13 erfolgte die erste Behandlung mit der NSM-Neurostimulation. Danach hatte ich noch 3 nächtliche Anfälle des Clusterkompfschmerz, welche sich wie üblich mit Sauerstoff beenden ließen. Am 05.11.13 erfolgte eine weitere NSM-Neurostimulation.

Seitdem bin ich schmerzfrei. Die rechte Kopfseite fühlte sich danach noch für etwa zwei Wochen etwas anders an als die linke Seite und zeitweise war ich etwas taumelig, aber das ist jetzt auch vorbei. Es ist wunderbar, nachts nicht von Schmerzanfällen des Clusterkopfschmerz geweckt zu werden. Ich bin erstaunt und glücklich, dass die Episode nicht wie üblich 3 Monate angehalten hat, sondern mit der NSM-Neurostimulation schon nach zwei Wochen vorbei war. Für Rückfragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung. [email protected] . Peter Homrighausen, Gütersloh ”

Verlauf Patient 5: 46 J, Episodisch seit 11 Jahren, Episoden alle 2 Jahre für ca. 3 Monate, Attacken 1-2 / Tag, Stärke 2-4 mit Sauerstoff und Triptane. Anzahl aufgesuchter Ärzte 4. Schulnote bisherige Therapie: 4.
Schulnote NSM-Neurostimulaton: 1. Beschwerdefrei.

Update 3.3.2015: Der Patient ist anhaltend beschwerdefrei.

Verlauf Clusterkopfschmerz Patient 5 NSM-Neurostimulation

Clusterkopfschmerz: Häufigkeit und Intensität der Attacken im Behandlungsverlauf


Patient 6, chronischer Clusterkopfschmerz

“Im Jahre 2000 fing es an. Episodischer Clusterkopfschmerz! Seit ca. Mai 2012 dann chronischer Clusterkopfschmerz und ab 2013 in so heftiger Form mit bis zu 12 Attacken täglich. Unerträgliche Schmerzen, psychische Begleiterscheinungen. Was, wenn die Triptane nicht mehr helfen? Was, wenn mein Herz die Schmerzattacken nicht mehr verkraftet? Soziale Kontakte habe ich gemieden. Als letzte Möglichkeit dachte ich an die Implantation eines Neurostimulators mit vielleicht mäßigen Erfolg. Dann laß ich im CK-Wissen Forum von der NSM-Neurostimulation bei Cluster Kopfschmerz von Prof. Molsberger. Als ich mich im Juli vorstellte, hatte ich täglich mindestens 6 Attacken der Schmerzstärke 8 und einen durchgehenden Dauerschmerz. Insgesamt bekam ich 6 Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation.

Nach der ersten Behandlung mit der NSM-Neurostimulation verschwand der Dauerschmerz und die Attacken des Clusterkopfschmerz wurden weniger. Nach der 5. Behandlung mit der NSM-Neurostimulation trat nur noch selten der Cluster Kopfschmerz und meist von geringer Intensität und ganz kurzer Dauer auf – etwa 3 / Woche der Stärke 1-3. Nach der 6. NSM-Neurostimulation bin ich völlig beschwerdefrei! Es geht mir gut und ich bin Herrn Prof. Molsberger mehr als dankbar. Ich gehe wieder unter Menschen!! [email protected]

Verlauf Patient 6: 52 J, chronischer Cluster Kopfschmerz. Erstmals vor 13 Jahren episodisch, dann seit 1 Jahr chronisch mit zuletzt 6 bis maximal 12 Attacken/Tag, Stärke 8. Medikamente Sauerstoff, Ibuprofen, Triptan. Nebenwirkungen Tremor, Angst, Sozialer Rückzug. Anzahl aufgesuchter Ärzte 12. Schulnote bisherige Therapie 6. Schulnote NSM-Neurostimulation (letzter Wert) 1.

Update 7.4.2015: Der Patient, ehemals Chroniker, ist seit mehr als 1,5 Jahren vollständig beschwerdefrei,

Verlauf Cluster Kopfschmerz Patient 6 NSM-Neurostimulation

Cluster Kopfschmerz: Häufigkeit und Intensität der Attacken im Behandlungsverlauf


Patient, 22 Jahre, Prophylaxe 

Seit 7 Jahren episodischer Clusterkopfschmerz mit 2 Episoden / Jahr, Dauer jeweils ca. 8 Wochen.  Stärkste Episode Frühjahr 2014 mit bis zu 3 Attacken / Tag. Sumatriptan bis zu 2 pro Tag. Sauerstoff gelegentlich. Als erste Zeichen einer erneut bevorstehenden Episode auftreten, erfolgten zwei Behandlungen mit der NSM-Neurostimulation noch bevor Attacken des Clusterkopfschmerz aufgetreten waren. Die erwartete Episode sowie die nächsten Episoden des Clusterkopfschmerz blieben bis heute aus. Der Patient ist beschwerdefrei.


Abbildungen Legende: X Achse = Tage; rote Säulen Intensität = Anfallshäufigkeit x Schmerzstärke; blaue Säulen = NSM-Stimulation, Säulenhöhe willkürlich.

Dank

Unser ausdrücklicher Dank gilt der deutschen Clusterkopfschmerz – Selbsthilfegruppe “CK-Wissen” und der “Cluster-Kopfschmerz Wissen Facebook Gruppe”  für die Unterstützung unserer Arbeit.  Auf den Websites und in den Foren dieser Gruppen finden Sie weitere Patientenstimmen und Diskussionen zur NSM-Neurostimulation bei Clusterkopfschmerz.  CK-Wissen.de

Kosten der NSM-Therapie

Die NSM-Neurostimulation wird analog nach GOÄ abgerechnet. Da einige Patienten mit Clusterkopfschmerz auf Grund der stark lebenseinschränkenden Erkrankung erwerbsunfähig und Sozialhilfempfänger sind, haben wir ein Kontingent eingerichtet, in dem wir solche Patienten bei entsprechendem Nachweis kostenfrei mit der NSM-Neurostimulation behandeln – siehe pro bono Programm

Literatur

1. Molsberger A, Mccaig CD (2018) Percutaneous direct current stimulation – a new electroceutical solution for severe neurological pain and soft tissue injuries. 205–214

2. Rozen TD, Fishman RS (2011) Cluster Headache in the United States of America : Demographics , Clinical Characteristics , Triggers , Suicidality ,. doi: 10.1111/j.1526-4610.2011.02028.x

3. Gaul C, Christmann N, Schroder D, et al (2012) Differences in clinical characteristics and frequency of accompanying migraine features in episodic and chronic cluster headache. Cephalalgia 32:571–577

4. Gaul C, Finken J, Biermann J, et al (2011) Treatment costs and indirect costs of cluster headache: A health economics analysis. Cephalalgia 31:1664–1672

5. Schoenen J, Jensen RH, Lanteri-Minet M, et al (2013) Stimulation of the sphenopalatine ganglion (SPG) for cluster headache treatment. Pathway CH-1: A randomized, sham-controlled study. Cephalalgia 33:816–830

6. Leone M, Proietti Cecchini A, Messina G, Franzini A (2016) Long-term occipital nerve stimulation for drug-resistant chronic cluster headache. Cephalalgia 0:1–8 . doi: 10.1177/0333102416652623