Schleimbeutelentzündung Hüfte und Trochanterschmerz – NSM-Therapie bei chronischen Schmerzen

Schleimbeutelentzündungen der Hüfte sind häufig chronisch verlaufende Beschwerden. Wichtiges Symptom sind die nächtlichen Hüftschmerzen,  weswegen die Patienten nicht auf der betroffenen Seite liegen können. Auch der Einbeinstand auf der betroffenen Seite kann typische Hüftschmerzen verursachen. Viele Orthopäden verwenden die Begriffe Schleimbeutelentzündung der Hüfte und Trochanterschmerz oder Trochantertendinose synonym. Eine Unterscheidung kann durch eine Kernspinaufnahme erfolgen. Meistens wird dann mit mehreren Kortisoninjektionen, oft Stoßwellenbehandlungen und einer Physiotherapie behandelt. Trotzdem sind die Ergebnisse oft unbefriedigend und die Beschwerden ziehen sich über Monate und Jahre hin.  Die NSM-Stimulation kann bei chronischen, therapieresistentem Krankheitsverlauf mit erstaunlichem Ergebnis eingesetzt werden, wie die folgenden Patientenbeispiele zeigen. Die Patientenbeispiele entstammen zum Teil computerbasierten Patienteninterviews. In Zusammenarbeit mit der Schmerzambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover, Prof. M. Karst, werden diese Daten bei wissenschaftlichen Studien zur Therapie mit der Neurostimulation nach Prof. Molsberger (NSM-Stimulation, NSM-Therapie) erhoben.


Patientenaussagen zur NSM-Therapie bei Schleimbeutelentzündung mit Hüftschmerzen und Trochanterschmerz

Schleimbeutelentzündung an der Hüfte

Weiblich, 60 Jahre: “Seit zwei Jahren habe ich eine Schleimbeutelentzündungen an beiden Hüftgelenken. Beim Sport und beim Walken fühlte ich mich stark eingeschränkt. Längeres Sitzen war auch sehr schmerzhaft. Ich war bei drei Ärzten und bekam Röntgen, Sonographie, Schmerzspritzen, Krankengymnastik, Tabletten. Das half immer nur für einige Tage. Ich bekam dann zuerst eine NSM-Behandlung. Nach drei Tagen wurde es deutlich besser. Dann erfolgten noch 6 weitere Behandlungen, die zu einer immer weiteren Besserung führten. Heute bin ich schmerzfrei.“ Fazit: “Ich bin einfach erleichtert und dankbar, dass diese Therapie bei mir durchgeführt wurde.“

Schleimbeutelentzündung der Hüfte, Trochanterschmerz Syndrom

Weiblich, 35 Jahre: “Ich habe seit etwa sechs Jahren Schmerzen an der linken Hüfte beim Liegen. Ich bekam Spritzen und Krankengymnastik. Die Schmerzen waren nie ganz weg, vor allem nachts hatte ich Schmerzen, wenn ich auf der Seite lag.  Es erfolgten dann drei NSM-Sitzungen. Bereits nach der ersten Behandlung wurde es erheblich besser. Dann verschwanden die Schmerzen.“ Fazit der Patientin: “Die beste Behandlung, die ich hatte.”

Schleimbeutelentzündung, Hüftschmerzen, Trochantertendinose

D, H, 70 Jahre: Seit 6 Mon. berichtet die Patientin über Hüftschmerzen und Schmerzen im linken Bein. Deswegen wurde Sie bisher mit Laser, Injektionen, Schmerzmitteln und Krankengymnastik behandelt, jedoch ohne wesentliche Besserung. Bei der Untersuchung findet sich ein schmerzhafter Tochanter (Rollhügel) am linken Oberschenkel, von dort stark seitlich in den Oberschenkel ausstrahlende Schmerzen. Folglich kann die Patientin nachts nicht mehr auf der linken Seite liegen. Die daraufhin durchgeführte erste Behandlung mit der Neurostimulation nach Prof. Molsberger beseitigt den ausstrahlenden Oberschenkelschmerz. Eine zweite Behandlung beseitigt den Oberschenkelschmerz jedoch komplett. Die Patientin ist nach diesen Behandlungen jetzt über ein Jahr beschwerdefrei.

Trochanterschmerz, Trochanterbursitis, Schleimbeutelentzündung

W, H, 67 Jahre: 3 Monante Trochanterbursitis li. Nach einer Neurostimulation 70% Besserung. Weiter Krankengymnastik. Ausheilung innerhalb von 4 Wochen.

Trochanterschmerz

O,R 67. Seit einem Jahr Trochanterschmerz (Trochantertendinose, Bursitis, Hüftbeinschmerz) rechts. Bisherige Therapien nicht von nachhaltigem Erfolg. Nach einer Behandlung mit der Neurostimulation nach Prof. Molsberger bessern sich die Beschwerden innerhalb von 3 Tagen um ca. 60%. Nach einer weiteren Behandlungen weitere Besserung um 90%. Die Patientin ist danach seit über einem Jahr beschwerdefrei. Kein Rezidiv.


Weitere Beschwerden am Hüft- oder Kniegelenk

Schmerzen nach Gelenkersatz – Kniegelenksprothese

Weiblich, 68 Jahre: “Seit mehr als fünf Jahren hatte ich Beschwerden im linken Kniegelenk, schließlich bekam ich einen künstliches Kniegelenk (Gelenkersatz). Danach hatte ich aber immer noch Gelenkschmerz und deswegen erfolgte eine weitere OP mit einem zwei künstlichen Kniegelenken.” Beschwerdedauer: 5 Jahre. “Es wurden bereits 2 Knie-TEP-Operationen durchgeführt. ” Vor der NSM-Stimulation hatte die Patientin bereits 2 Ärzte wegen ihrer Schmerzen aufgesucht. Bisherige Massnahmen nach den Operationen: Kernspin, Krankengymnastik, Schmerzmittel!

Weder die durchgeführten Operationen, noch die eingeleiteten Behandlungen brachten eine Besserung. Die Patientin beurteilte den bisherigen Therapieerfolg deshalb mit der Schulnote 4 = ausreichend.

Anschliessend wurden als letzter Therapieversuch 4 Behandlungen mit der NSM-Stimulation durchgeführt. Die Patientin spürte die erste Besserung nach 2 Wochen. Deshalb bewertete Sie die Wirksamkeit der NSM-Therapie mit der Schulnote 1 = sehr gut.

Daraufhin beschrieb die Patientin Ihre Kosten-Nutzen-Analyse: „Die Behandlung hat sich für mich sehr gelohnt. Ich würde die Behandlung unbedingt weiterempfehlen. Ich habe alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen selbst gemacht und wurde nicht durch Dritte beeinflusst.“

Schmerzen nach Gelenkersatz – Kniegelenksprothese

 Patient, Anonym: nach Knieglenksprothese vor 6 Monaten. Fazit des Patienten: “Besser als Spritzen oder Medikamente.”

Weiblich, 68 Jahre: Knieprothese links vor 2 Jahren,jetzt erneut Schmerzen im rechten Knie, besonders nachts. „Arbeite nicht mehr aber gehe sehr viel spazieren“  Nach der NSM-Stimulation Gesamtzahl der angewandten NSM-Sitzungen: 3. Erste Besserung: nach 1 Woche. Die Wirksamkeit der NSM – Behandlung als Schulnote 2 = gut. Meine Kosten-Nutzen-Analyse: Die Behandlung hat sich für mich sehr gelohnt. Ich würde die Behandlung unbedingt weiterempfehlen. Ich habe alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen selbst gemacht und wurde nicht durch Dritte beeinflusst.

Adduktorenzerrung

Männlich, 54 Jahre: “Nach Absteigen von meinem Fahrrad verspürte ich plötzlich Schmerzen im Bereich der linken Leiste. Einen Monat konnte ich nicht mehr schmerzfrei gehen.  Schmerztabletten halfen nicht. Ich bekam drei NSM-Behandlungen.“ Fazit des Patienten: “Ich war überrascht wie gut NSM gewirkt hat, schon nach der ersten Sitzung verspürte ich eine deutliche Linderung der Schmerzen und konnte wieder ohne zu humpeln laufen.“


NSM-Therapie – Anwendung

Die Neurostimulation ist eine weitgehend schmerzfreie Behandlung. Obwohl sie u.a. aus Erkenntnissen der Akupunktur entwickelt wurde, hat ihre Wirkweise nichts mehr damit gemeinsam. Der Ablauf der Behandlung ähnelt aus Sicht des Patienten jedoch einer Akupunkturbehandlung. Die Behandlung findet im Liegen unter aseptischen Bedingungen statt (Minimalinvasiv, Interventionelle Schmerztherapie) und dauert 30 Minuten. Im Unterschied zu den konventionellen stereotaktischen Verfahren wird durch die Neurostimulation kein Gewebe zerstört, sondern das erkrankte Gewebe zur Regeneration angeregt.

 Weitere Informationen zur NSM-Neurostimulation finden Sie hier.

Informationen zu Kosten, Kostenerstattungen und unseren kostenfreien pro bono Programmen


Akupunktur bei Hüftschmerzen und Trochanterschmerz

Schmerzen im Hüftgelenk  werden bei älteren Menschen meist durch einen Gelenkverschleiß (Arthrose) hervorgerufen. Hier kann man in vielen Fällen durch eine Schmerzakupunktur den Zeitpunkt eines künstlichen Hüftgelenkersatzes um einige Jahre hinausschieben. Bei jüngeren Patienten, meist Frauen, kann die Ursache für den frühzeitigen Gelenkverschleiß eine Fehlstellung (Dysplasie) des Hüftgelenkes sein.

Die Akupunktur ist bei einer Schleimbeutelentzündung über dem großen Rollhügel des Oberschenkels eine seit vielen Jahren eingesetzte Behandlungsmöglichkeit. Patienten mit einer solchen Entzündung können nicht mehr auf der betroffenen Seite liegen, ausserdem ist typischerweise die Beweglichkeit im Hüftgelenk kann wie bei der Arthrose eingeschränkt sein. Die konventionelle Medizin bietet hier nur Schmerzmittel und Injektionen, meist ohne langanhaltenden Erfolg an.

Akupunkturbehandlungen von Hüftgelenkschmerzen erweisen sich nach unserer Erfahrung dann als sinnvoll, wenn die das Gelenk umgebenden Sehnen und Muskeln die Beschwerden verursachen. Liegt die Ursache der Schmerzen aber direkt in einem Knochenverschleiß, kann man nur zeitweise die Schmerzsymptome lindern. Bei der Akupunktur des Hüftgelenks setzt man besonders lokale Akupunkturpunkte ein, häufig mit Elektrostimulation. Zusätzlich behandelt man wie bei vielen chronischen Gelenkerkrankungen, die in der Chinesischen Medizin als Schwäche- oder Leeresymptom aufgefasst werden, auch mit Moxibustion.

Hüftschmerzen – Patientenbeispiel aus der Praxis Dr. G. Böwing und Prof. A. Molsberger, Düsseldorf

Anamnese: Seit 12 Jahren leidet Herr L., 56 Jahre, an Hüftschmerzen rechts, die sich jedes Jahr verschlechtern. Er ist so seit vielen Jahren in seiner Arbeit behindert und kann keinen Urlaub mehr antreten. Auch kann er nachts auf der rechten Seite nicht mehr liegen und seine Gehstrecke beträgt maximal 100 m. Spritzen helfen nur für 1–2 Tage, auch eine Krankengymnastik bringt keine Besserung. So entschließt sich Herr L. zu einer Akupunkturbehandlung, die die gesetzliche Kasse in seinem Fall bezahlt.

Diagnose: Wir diagnostizieren eine schwere chronische Entzündung des Schleimbeutels.

Therapie: Ab der 7. Sitzung zeigt sich eine erste Besserung, nach der 10. verschwinden die Schmerzen fast. Nach 3 Monaten melden sie sich wieder, sodass weitere 8 Behandlungen erfolgen. Seit der letzten Behandlung vor 2 Jahren ist Herr L. schmerzfrei, er läuft täglich 5 km.